HQ/ACRO-F/D  Profilserie

Copyright © Dr. Helmut Quabeck, 2010

 

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Designaspekte von Profilen für Segelkunstflug

 

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HQ/ACRO-0/8...0/14 - Profile

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HQ/ACRO-0/8...0/14 - Koordinaten/Downloads

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HQ/ACRO-1/10...1/13 - Profile

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HQ/ACRO-1/10...1/13 - Koordinaten/Downloads

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HQ/ACRO-1,25/10...1,25/13 - Profile

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HQ/ACRO-1,25/10...1,25/13 - Koordinaten/Downloads

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HQ/ACRO-1,5/10...1,5/16 - Profile

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HQ/ACRO-1,5/10...1,5/16 - Koordinaten/Downloads

 

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HQ/ACRO-Polaren und -Gleitzahlen in der Übersicht

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NACA-64(1)-412, Polaren und Gleitzahlen

 

 

 

Designaspekte für die HQ/ACRO-Segelkunstflugprofile

Siehe auch unter allgemeine Hinweise!

 Für einen stationären Flug mit konstanter Geschwindigkeit V lassen  sich die zugehörige Re-Zahl und der zugehö-rige Auftriebsbeiwert Ca(Re) des Tragflügelprofils ermitteln und aus den Ca-Cw-Profilpolaren der zugehörige Widerstandbeiwert Cw(Re). Trägt man einerseits die Ca(Re)-Werte über Cw(Re) auf, so erhält man eine soge-nannte quasistationäre Profilpolare, in die unter anderem auch das Flächengewicht des Seglers als Parameter wegen V=V(G/F,Ca)eingeht. Diese Polare, die manchmal nicht ganz korrekt auch als dynamische Profilpolare bezeichnet wird, gibt Aufschluß darüber, mit welchen Auftriebs und Widerstandsbeiwerten sich das Modell  bei gegebenem stationärem Zustand mit der Geschwindigkeit V bewegen kann.

Trägt man die zugehörigen quasistationären Gleitzahlen GZ(Re,Ca) über Ca(Re) auf, so ersieht man, mit welchen Gleitzahlen im stationären Flug sowohl in der normalen als auch in der inversen Fluglage gerechnet werden kann. Die quasistationären Gleitzahlen geben unter anderem auch wieder, bei welchen Auftriebsbeiwerten das Profil in der Normalfluglage das beste Gleiten liefert und es wird in der Regel gut und richtig sein, die Schwerpunktlage des Segler  auf diesen Ca-Wert einzustellen. Die Gleitzahlen für die inverse Fluglage zeigen außerdem, welche maxi-malen absoluten Auftriebsbeiwerte dabei erzielt werden können.

Im nachstehenden Beispiel für das neue Akroprofil HQ/ACRO-1,5/12  sind die für den Kunstflug relevanten Profilpolaren (mit X-FOIL berechnet), die quasistationäre Profilpolare für G/F=80g/dm2, die entsprechenden Gleitzahlpolaren und in der rechten Grafik die quasistationäre Gleitzahlpolare dargestellt. Die quasistationäre Gleitzahlpolare für den inversen Flug wurde der besseren Übersicht halber mit ihren Absolutwerten dargestellt.

 

Die 3 nachfolgenden Beispiele verdeutlichen, wie sich die Laminareigenschaften der Profile, ihre  Wölbungshöhe und ihre Dicke auf die Ca-Cw-Polaren (X-FOILK) und die Gleitzahlen für normale und inverse Flugzustände auswirken. Außerdem zeigen die Gleitzahlkurven auf, welche absoluten Maximalwerte der Auftriebskoeffizient Ca in inver-sen Flugzuständen erreichen kann. Stellt man an die Profile die Forderung, dass sie wie oben erklärt im Rücken-flug einen maximalen absoluten Auftriebsbeiwert von  |Ca|=0,8 erreichen sollen, so ersieht man aus den nach-folgenden Gleitzahlgrafiken, dass die Wölbungshöhe 1,5% möglichst nicht überschreiten sollte und die Profildicke mit der Wölbungshöhe zunehmen muss, damit diese Forderung erreicht wird, z. B. sollte bei 1,5% Wölbung die Dicke mindestens 12% betragen.

 Profile ohne oder mit sehr geringer Wölbung wären natürlich ideal für die Rückenflugphasen, gäben aber nur geringe Leistung in der normalen Fluglage her und die Modelle müssten wegen relativ geringer optimaler Auf-triebsbeiwerte, Ca<0,7, ständig sehr schnell geflogen werden. Überschlägige Rechnungen ergeben eine Mindest-geschwindigkeit von etwa 15 m/s bei 80 g/dm2 Flächenbelastung, das ist aber für eine saubere Landung sicher etwas zu schnell!

Die richtige Wahl eines HQ/ACRO-Profils für den jeweiligen Anwendungszweck kann weiter unten bei den Polaren und Gleitzahldarstellungen der Profile für Wölbungen zwischen 1% und 1,5% und Dicken zwischen 10% und 13% getroffen werden.

Diese Grafik soll anhand von HQ-Profilen gleicher Wölbungshöhe und Dicke veranschaulichen, wie sich der Ca-Umfang der Polaren mit zuneh-mend laminarem Strömungscharak-ter verengt und dass es richtiger ist, für den Kunstflug eher Profile mit geringerer Laminarität zu wählen.

 

 

HQ/ACRO-0/...  Profilserie

 

 

HQ/ACRO-0/... Profile für Leitwerke

 Bei der Entwicklung der Akroprofile (2006) stellte sich heraus, dass deren Profilsystematik bei 0 % Wölbung Profile lieferte, die sich gegenüber den meistbenutzten, bekannten Profilen der NACA 00... - Serie und auch gegenüber den symmetrischen Profilen der HQ/W-0/... - Serie in in allen RE-Bereichen durch einen größeren Umfang der Auftriebsbeiwerte, eine geringere Empfindlichkeit gegen Strömungsabriss bei niedrigen Re-Zahlen und bessere Eignung für Leitwerke mit Ruderklappen auszeichnete.

Für Zweckmodelle kleinerer bis mittlerer Größe der F3- und ähnlicher Kategorien sind Profildicken von 8 bis   10 % wohl am ehesten geeignet. Bei Einsatz von Ruderklappen reichen in der Regel schon 8 %, allerdings empfiehlt sich dann bei Höhen- und V-Leitwerken die Applikation eines feineren Turbulators  auf der Leitwerksunterseite unmittelbar vor der Ruderanlenkung. Für Modelle mit Pendelleitwerk empfiehlt es sich, eher eine etwas höhere Dicke von 9 - 10 % zu wählen, weil sonst der mögliche Auftriebsumfang am Leitwerk zu gering ist und schnell Strömungsabrisse beim langsamen Thermikkreisen oder bei schnellen Wenden zustande kommen können. Dies gilt besonders für Modelle wie denen der F3J-Kategorie, die am Tragflügel auch schon höhere Auftriebswerte erzeugen können.

Großsegelmodelle haben in der Regel Tragflügelprofile, die relativ hohe Auftriebsbeiwerte erzeugen können. Um diese Auftriebswerte realisieren zu können, sind auch am Höhenleitwerk entsprechend hohe Werte erforderlich, die von dünneren Profilen nicht erreicht werden. Für diese Modelle empfiehlt es sich, Profildicken zwischen 11 bis 12 % zu wählen. Der geringfügig höhere Widerstand eines dickeren Profils wird ist vernachlässigbar klein, dafür aber der Gewinn an weit wichtigerem Auftriebsumfang enorm.

 

 

 

Durch Anklicken in nebenstehendem Datei-Frame können Sie die passende Koordinatendatei der Profile für direktes Einfügen in gängige Analyse- und Designprogramme herunterladen.

Beachten Sie dabei bitte das Copyright unter Allg. Hinweise!

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HQ/ACRO-1/...  Profilserie

 

 

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Beachten Sie dabei bitte das Copyright unter Allg. Hinweise!

 

Für die Berechnung der Schwerpunktlage von Segelflugmodellen, die sich beim Akro-segelflug am besten nach dem besten Gleiten im stationären Gleitflug richtet, wird empfohlen, nachfolgende charakteristischen aerodynamischen Beiwerten zu wählen!

HQ/ACRO-

1/10...1/13

Nullauftriebswinkel  ao

» -1,27°

Nullmomentenbeiwert cmo(0°)

» -0,033

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HQ/ACRO-1,25/...  Profilserie

 

 

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Beachten Sie dabei bitte das Copyright unter Allg. Hinweise!

 

Für die Berechnung der Schwerpunktlage von Segelflugmodellen, die sich beim Akro-segelflug am besten nach dem besten Gleiten im stationären Gleitflug richtet, wird empfohlen, nachfolgende charakteristischen aerodynamischen Beiwerten zu wählen!

HQ/ACRO-

1,25/10...1,25/13

Nullauftriebswinkel  ao

» -1,65°

Nullmomentenbeiwert cmo(0°)

» -0,043

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HQ/ACRO-1,5/...  Profilserie

 

Durch Anklicken in nebenstehendem Datei-Frame können Sie die passende Koordinatendatei der Profile für direktes Einfügen in gängige Analyse- und Designprogramme herunterladen.

Beachten Sie dabei bitte das Copyright unter Allg. Hinweise!

 

Für die Berechnung der Schwerpunktlage von Segelflugmodellen, die sich beim Akrosegelflug am besten nach dem besten Gleiten im stationären Gleitflug richtet, wird empfohlen, nachfolgende charakteristischen aerodynamischen Beiwerten zu wählen!

HQ/ACRO-

1,5/10...1,5/16

Nullauftriebswinkel  ao

» -2,11°

Nullmomentenbeiwert cmo(0°)

» -0,055

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Eppler-Polaren der HQ/ACRO-1,5/...-Profile:

Ergänzend zu den früheren (s.u.) Polaren (berechnet mit X-FOIL), die unter "Profilkoordinaten und Polaren" bisher (Dezember 2009) für die HQ-Profile gezeigt wurden, wurde auch für diese Profilserie zur Polarenberechnung die neueste Version des Profildesign- und Analyseprogramms "PROFIL06"  von Prof. Dr. Richard Eppler (von 2007) verwendet. Dieses Programm berücksichtigt neuere praktische und theoretische wissenschaftliche Erkenntnisse bezüglich der Grenzschichtströmung, vor allem solche der viskosen Strömungseffekte beim Übergang von laminarer zu turbulenter Strömung sowie der Bildung von Ablöseblasen, und die Verbesserungen der Squire-Young-Formel zu Widerstandsberechnung.

Wegen der großen Fülle der interessierenden Auswertungen mit dem PROFIL06-Programm wurden die Ergebnisse in einer PDF-Datei zum Herunterladen zusammengefasst:

 

Polaren, stationäre und dynamische Gleitzahlen der HQ/ACRO-Profile (X-FOIL)

 

Wölbklappeneinfluß auf Polaren, stationäre und dynamische Gleitzahlen der HQ/ACRO-Profile
Leider verwenden die mei-sten Scale-Vorbilder für Se-gelkunstflug keine Wölb-klappen,  aber am Beispiel des "HQ/ACRO-1,5/12" läßt sich ablesen, wie sich der dynamische Umfang der Polaren und Gleitzahlen mit den HQ/ACRO-Profilen bei Profilwölbung mittels Klappen erweitern ließe.

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Leistungsvergleich des NACA-641-412-Profils mit dem HQ/ACRO-1,5/12

Das Profil NACA-641-412 wird bei den originalen Segelkunstflugzeugen SWIFT und FOX eingesetzt, es hat  ausgeprägt laminare Strömungscharakteristik und ist mit 2,2 % Wölbung und 12 % Dicke bei den hohen Re-Zahlen zwischen 1.5 Mio  und 5  Mio des Mann tragenden Segelkunstflugs sicher eine gute Wahl. Insbesondere können mit diesem Profil aufgrund der günstigen Re-Zahlen auch bei Rückenfluglage die erforderlichen Auftriebswerte und Gleitzahlen erreicht werden.

Zum Vergleich wurden die Polaren und Gleitzahlen (X-FOIL) des HQ/ACRO-1,5/12-Profils eingetragen. Danach könnte man mit diesem Profil auch beim Mann tragenden Segelkunstflugs gute Leistungen in den inversen Fluglagen erreichen, in der Normalfluglage fielen die Gleiteigenschaften aber weniger gut aus. Das liegt allerdings an der geringeren Wölbung dieses Profils. Ein HQ/ACRO-Profil mit etwas mehr Wölbung  könnte vermutlich  vergleichbare Resultate erreichen.

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